Ökologische Ausgleichsmaßnahme „Hirschkäfer“

Eichenwald am Gubert Steinbruch Tiergarten – eine ökologische Ausgleichsmaßnahme

Der Hirschkäfer ist der größte Käfer in Europa und gehört zur Familie der Schröter (Lucanidae). Sein Verbreitungsgebiet beschränkt sich auf die wärmeren Teile Mittel-, Ost- und Südeuropas. Der Hirschkäfer ernährt sich vorwiegend von der Eiche, weshalb er an deren Vorkommen gebunden ist.

Das bereits abgebaute Steinbruch- und Deponiegelände sollte ursprünglich wieder mit Kiefern und Fichte aufgeforstet werden. Aufgrund der klimatischen Begünstigung in Talbodennähe und der vielen potenziellen Sonnenstunden am Projektstandort, entstand die Idee der Pflanzung eines Eichenwaldes zur Förderung der spontanen Ansiedelung des Hirschkäfers.

Um einen geeigneten Lebensraum für Hirschkäferlarven in der frühen Entwicklungsphase des Eichenwaldes bereitzustellen wurden künstliche Brutstätten angelegt.

Das Projekt ist auf mehrere Jahrzehnte ausgelegt und unterliegt einem kontinuierlichen Monitoring durch Biologen.

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